Geschätzte Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten
der FDP Bezirkspartei Brugg
Alles Gute zum neuen Jahr. Die erste Abstimmung gilt einem freisinnigen Anliegen.
Wir sind mit dem traditionellen Neujahrsapéro in der Massena-Scheune von Bad Schinznach ins 2026 gestartet. Der gediegene Anlass bot Gelegenheit zu einem Rückblick und Ausblick der Parteileitung, einem Überblick der beiden Grossräte Titus Meier und Reto Wettstein auf kantonale Themen sowie einer fundierten Darlegung der Individualbesteuerungs-Vorlage durch die Zürcher Nationalrätin, Kinderchirurgin und Präsidentin der FDP Frauen Schweiz Dr. med. Bettina Balmer; darüber stimmen wir am 8. März ab.
Anita Bruderer, Bettina Balmer, Martina Sigg, Reiny Brand (von links nach rechts)
Das wichtigste lokalpolitische Geschehen waren 2025 die Gemeindewahlen. Sie verliefen für die FDP alles in allem erfolgreich: Von allen Parteien im Aargau stellt sie am meisten Exekutivmitglieder. In fünf der 19 Gemeinden des Bezirks Brugg amten diese FDP-Mitglieder: Auenstein: Peter Anderau, Gemeindeammann (neu); Brugg:Michel Indrizzi, Vizepräsident (neu), Yvonne Buchwalder, Stadträtin (bisher); Birr: Daniel Zimmermann, Vizeammann (bisher), Andreas Bender, Gemeinderat (bisher); Riniken: Daniel Baschung , Gemeindeammann; Hausen:Stefano Potenza, Vizeammann (bisher), Manuela Obrist, Gemeinderätin (bisher), Lukas Breunig-Holliger, Gemeinderat (neu); Schinznach:Stephan Burkart, Vizeammann (bisher), Roger Wüst, Gemeinderat (bisher); Windisch:Anita Bruderer, Vizepräsidentin (bisher), Philipp Umbricht, Gemeinderat (neu). Die meisten Gemeinderäte bezeichnen sich offiziell als parteilos. Aber es ist anzunehmen, dass sich unter ihnen weitere der FDP nahestehende Persönlichkeiten befinden. Wir möchten auch sie über freisinnige Anliegen auf dem Laufenden halten.
In der kantonalen Politik ist Bewegung. Seit letztem Jahr haben SVP und FDP im Grossen Rat eine hauchdünne Mehrheit. Aber ihre gesellschaftspolitischen Standpunkte decken sich nicht immer. Bürgerliche Unterstützung vonseiten der Mitte ist schwieriger geworden, weil sich die Mitte-Fraktion im Sinne einer nationalen Strategie (Kampf um einen künftigen 2. Bundesratssitz) gegenüber dem Freisinn abgrenzt und eher nach links tendiert.
Die Mitte bekämpft auch das freisinnige Konzept zur Abschaffung der Heiratsstrafe. Heute werden die Einkommen von erwerbstätigen Ehepartnern zusammengezählt. Dadurch steigen sie in eine höhere Progression und zahlen mehr Steuern als Konkubinats-Paare. Das ist verfassungswidrig. Die FDP konnte das Parlament von der Individualbesteuerung überzeugen, aber dagegen ergriffen die Mitte-Rechts-Parteien das Referendum. Die Mitte vertritt eine eigene Initiative, die rückwärtsgewandt und komplizierter ist, keine Erwerbsanreize für Frauen bietet, nicht den aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen entspricht und erst noch höhere Steuerausfälle bringt. Deshalb warb Bettina Balmer für die Annahme der Individualbesteuerungs-Vorlage.
Stimmen Sie am 8. März ab! Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und grüssen Sie freundlich
Anita Bruderer und Reiny Brand, Co-Präsidium
Newsletter Mai 2025
Geschätzte Mitglieder und Sympathisantinnen der FDP Bezirkspartei Brugg
An der Generalversammlung der FDP.Die Liberalen des Bezirks Brugg im Brugger Salzhaus trat die Schinznacher Apothekerin und frühere Grossrätin Martina Sigg vom Co-Präsidium zurück. Sie bleibt im Vorstand, aber ihr jahrelanges Engagement wurde gebührend gewürdigt. Als Co-Präsidentin wurde die Windischer Gemeinderätin Anita Bruderer bestätigt. Ihr zur Seite steht neu der 54-jährige Reiny Brand, Versicherungsfachmann, Einwohnerrat und Co-Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Windisch.
Weitere Vorstandsmitglieder sind Willi Wengi und Yvonne Buchwalder sowie von Amtes wegen die Grossräte Titus Meier und Reto Wettstein, die Gerichtspräsidentin Chantale Imobersteg, die Ortsparteipräsidentinnen und -präsidenten. Verabschiedet wurden die Bezirksschulrätin Mirjam Oertli, Friedensrichter David Faruggio und Beat Bechtold als Delegierter der FDP Schweiz.
Durch den Wählerstimmenzuwachs und die Platzierung als zweitstärkste Bezirkspartei konnte die FDP bei den Grossratswahlen den vor vier Jahrenverlorenen zweiten Sitz zurückgewinnen. Um ihn zu behalten, ist öffentliches Engagement auch in Orten ohne Ortsparteien nötig. Das ist dieses Jahr wegen den Gemeindewahlen besonders wichtig. In den 20 Bezirksgemeinden stehen ein Dutzend FDP-Kandidaturen fest. Auenstein: Peter Anderau als Ammann; Birr: Andreas Bender, Urs Spörri und Daniel Zimmermann; Brugg: Reto Wettstein als Vizeammann und Yvonne Buchwalder; Hausen: Stefano Potenza als Vizeammann und Manuela Obrist; Schinznach: Stephan Burkart als Vizeammann und Roger Wüst; Windisch: Philipp Umbricht alsGemeindepräsident und Anita Bruderer als Vizepräsidentin. Auf die Wiederwahl verzichten Gemeindeammann Therese Brändli in Bözberg und Gemeinderat Kurt Eggenberger in Schinznach.
Die FDP-Bezirkspartei beschäftigte sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Sicherheit. Sie lancierte zur Drogenproblematik im Raum Brugg-Windisch eine Petition für die Schaffung einer Kontakt- und Anlaufstelle. Weil der verlangte Pilotbetrieb eines geschützten Konsumraums noch nicht umgesetzt ist, bleiben wir am Thema dran. Sorgen umdie Sicherheit sind auch angesichts der geopolitischen Lage allgegenwärtig. Mehr als 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion ist die Welt wieder in Aufruhr. Auch die Schweiz ist mit verschiedenen Bedrohungsszenarien konfrontiert, wieDivisionär aD Andreas Bölsterli, Schinznach, ehemaliger Kommandant der Territorialdivision 2, im zweiten Teil der GV darlegte. Sie müsse sich ziviler und militärischer Bedrohungen stärker bewusst sein, ihre Reaktionsbereitschaft verbessern und die Verteidigungsfähigkeit verstärken.
Freisinn und Freiheit gedeihen, wo Menschen die Verantwortung nicht scheuen.
Freundliche Grüsse Anita Bruderer und Reiny Brand, Co-Präsidium der FDP-Bezirkspartei
Newsletter Januar 2025
Geschätzte Mitglieder und Sympathisantinnen der FDP Bezirkspartei Brugg
Neues Jahr – alte Sorgen? Klar, der Blick in die Welt stimmt einen wenig zuversichtlich. Das noch junge 2025 hat auch schon erste Überraschungen gebracht, aber für eine Bilanz ist es noch viel zu früh. Sicher ist, für politischen Gesprächsstoff ist gesorgt.
Die FDP-Bezirkspartei hat den Gesprächsfaden am traditionellen Neujahrsapéro im «Bären» Schinznach bereits wieder aufgenommen. Nach den Grossratswahlen im letzten Oktober, die unserer Partei den vor vier Jahren knapp verlorenen zweiten Sitz im Bezirk zurückbrachten, stehen 2025 die Gemeindewahlen (Gemeinderäte, Einwohnerräte, Kommissionen) an.
Gemeindepolitik ist Basispolitik. Es ist die Ebene, die der Bevölkerung am nächsten ist, wo das Milizsystem am ausgeprägtesten funktioniert und Leitplanken für den Alltag der Menschen gesetzt werden: In der Steuer- und Finanzpolitik, im Bauwesen und der Umweltpolitik, im Schul- und Sozialwesen, in der Sicherheit, der Jugend- und Alterspolitik. Das Milizsystem braucht Bürgerinnen und Bürger, die am öffentlichen Leben teilnehmen und sich für Ämter zur Verfügung stellen. Solches Engagement verspricht neue Lebenserfahrungen und einen Gewinn an persönlichen und fachlichen Kompetenzen. Wir ermuntern Sie dazu und hoffen, dass in allen Gemeinden unseres Bezirks, mit und ohne FDP-Ortsparteien, nach freisinnig-liberalen Kräften Ausschau gehalten wird. Falls wir Unterstützung bieten können bei der Suche oder bei den Wahlen, sind wir dazu gern bereit. Herzlichen Dank an alle Freisinnigen, die schon solche Ämter ausüben oder sich dafür zur Verfügung stellen.
Gut zum Auftakt des Gemeinde-Wahljahrs passte das Gesprächsthema des Neujahrsapéros: Was kann Gemeinden stärker machen: Fusionen, individuelle bilaterale Zusammenarbeit oder kollektive Kooperationen auf Bezirksebene? Darüber diskutierten die Gemeindeammänner Res Arrigoni, Hausen, und Jeannine Glarner, Möriken-Wildegg. Sie zog eine individuelle bilaterale Gemeindezusammenarbeit den Fusionen vor. Er richtete den Fokus auf ausbaufähige Lösungen im Rahmen der Regionalplanungsgruppe (Repla) Brugg – sowie auf eine «Vision Bruggplus», die Vereinigung von Brugg, Windisch, Hausen, die nach seiner persönlichen Meinung der Region Brugg mehr Gewicht zwischen den Polen Baden und Aarau verschaffen könnte.
Den Informationsteil des Neujahrsapéros beendeten die FDP-Grossräte Titus Meier und Reto Wettstein (neu) mit Eindrücken vom Start in die Legislaturperiode 2025/28 des Grossen Rates, einer Analyse der neuen Kräfteverhältnisse mit knapper bürgerlicher Mehrheit (SVP/FDP/EDU) sowie einem Ausblick auf anstehende Sachgeschäfte. Wir halten Sie über das Geschehen der Bezirkspartei auf dem Laufenden.
Bitte reservieren Sie den Termin der Generalversammlung am 1. Mai. Die Einladung folgt rechtzeitig.
Freundliche Grüsse
Dr. Martina Sigg, Schinznach, und Anita Bruderer, Windisch
Newsletter 2 Oktober 24
Geschätzte Mitglieder und Sympathisantinnen
der FDP Bezirkspartei Brugg
Freude herrscht! Die Grossratswahlen vom 20. Oktober sind für unsere FDP Bezirkspartei erfolgreich verlaufen. Wir haben den Wählerstimmen-Anteil vergrössert, dadurch die SP als zweitstärkste Bezirkspartei wieder überholt und den zweiten Grossratssitz zurückgewonnen.
Das erfreuliche Ergebnis ist unserer guten Kandidatenliste mit 10 profilierten Persönlichkeiten, dem engagierten Wahlkampf mit klarer Themenstellung und der gegenüber vor vier Jahren stärkeren Stimmbeteiligung von freisinnig-liberalen Wählerinnen und Wählern zuzuschreiben. Künftig vertreten Titus Meier, Historiker und Lehrer, Brugg (bisher) und Reto Wettstein, IT-Berater und Vizestadtammann, Brugg (neu) die FDP des Bezirks Brugg im Grossen Rat. Den ersten Ersatzplatz belegt Anita Bruderer, Betriebsökonomin und Gemeinderätin, Windisch.
Herzliche Gratulation den Erfolgreichen, aber auch ein grosses Dankeschön an alle anderen Kandidierenden für ihren Einsatz. Denn nur dank dem gemeinsamen Potenzial kamen wir auf die Gesamtsumme von 20'044 freisinnigen Stimmen, die uns den zweiten Grossratssitz sicherten. (Zum Vergleich: Die SVP erzielte im Bezirk Brugg total 33'858 Wählerstimmen, die SP 19'309, Die Mitte 10'364, die Grünen 9'076 und die GLP 8’529).
Drei Beispiele mögen zeigen, wie wichtig gut verankerte lokale Kandidaturen sind, um mehr Wählerstimmen zu generieren. In Hausen stieg der Wählerstimmen-Anteil der FDP dank der Grossratskandidatur von Vizeammann Stefano Potenza von 19.9 % auf 25,9 Prozent. Die 21,7 Prozent FDP-Wählerstimmen in Schinznach waren wesentlich Stephan Burkart und die 19,8 Prozent freisinnige Stimmen-Anteile in Birr Beat Bechtold zuzuschreiben. Darum ist auch bei der künftigen Kandidaten-Rekrutierung die regionale Verteilung bedeutsam.
Besonders die Gebiete Birrfeld, Schenkenbergertal und Riniken-Bözberg-Geissberg-Villigen, die keine Grossratsmitglieder mehr stellen, weil alle 10 Gewählten aus Brugg-Windisch stammen, sind im Auge zu behalten. Wo keine Ortsparteien bestehen, sollten regelmässige Kontakte zu freisinnigen Wählerinnen und Wählern gesucht werden. Vielleicht wäre die Fortsetzung dieses Newsletters eine Möglichkeit. Was halten Sie davon?
Vor vier Jahren verlor unsere Partei den zweiten Grossratssitz wegen 50 fehlenden (vor allem parteieigenen) Stimmen. Dieses Mal sind die FDP Wählerinnen und Wähler geschlossener zur Urne gegangen. Dafür und für die Unterstützung vieler freiwilligen Wahlhelferinnen und -helfer bedanken wir uns herzlich.
Freundliche Grüsse
Der Wahlausschuss der FDP Bezirkspartei
Dr. Martina Sigg, Maurizio Galati, Hans-Peter Widmer